Ein tropfender Hahn ist kein Notfall, aber auch nichts, was von allein aufhört. Über ein Jahr gerechnet läuft dabei eine erhebliche Menge Trinkwasser weg, für die Sie bezahlen.

Wo genau tropft es?

Aus dem Auslauf: Bei Einhebelmischern ist fast immer die Kartusche verschlissen, bei älteren Zweigriffarmaturen die Dichtung im Oberteil. Beides sind Verschleißteile.

Am Hebel oder unter der Armatur: Dann ist eine Dichtung an der Armatur selbst oder an einer Verschraubung undicht. Das ist der Fall, bei dem Feuchtigkeit im Unterschrank landet — und der nicht warten sollte.

An der Wandverbindung oder am Eckventil: Gehört angesehen. Hier sitzt der Druck der Zuleitung dahinter.

Was Sie selbst machen können

Der Austausch einer Kartusche oder einer Oberteildichtung ist mit etwas handwerklichem Geschick machbar. Wichtig: vorher das Eckventil unter dem Becken schließen und den Hahn öffnen, damit der Druck raus ist.

Bringen Sie das alte Teil mit in den Baumarkt — Kartuschen sehen sich ähnlich und passen trotzdem nicht ineinander.

Wann es kein Kleinkram mehr ist

Feuchtigkeit im Unterschrank, aufquellende Spanplatte oder ein dunkler Fleck an der Wand sind etwas anderes als ein tropfender Auslauf. Da läuft Wasser dorthin, wo es nicht trocknet, und daraus wird ein Schaden am Bauwerk.

Genauso beim Eckventil: Wenn sich das nicht mehr dicht schließen lässt, fehlt Ihnen im Ernstfall die Absperrung an der Stelle, an der Sie sie brauchen.

Wann Sie besser anrufen

  • Es ist feucht im Unterschrank oder an der Wand hinter der Armatur.
  • Das Eckventil lässt sich nicht mehr schließen oder tropft selbst.
  • Nach dem Wechsel der Kartusche tropft es weiter.
  • Sie möchten die Armatur gleich austauschen statt reparieren.

Notfälle nehmen wir rund um die Uhr entgegen: 0176 61 47 98 20

Passende Leistung: Sanitärinstallation und Reparatur in Berlin

Dieser Text ersetzt keine Beurteilung vor Ort. Was in Ihrem Fall die Ursache ist, lässt sich verlässlich nur an der Anlage selbst feststellen.